Habe mich umgehostet. Meinen Blog finder ihr nun unter:
Danke für eure Aufmerksamkeit.
gut ist genug - good is enough
Um besser zu werden, musst du erst einmal gut sein. Und dann wirst du sehen: Das ist genug. To get better, you have to be good first. And then you will see: That's enough.
19.01.2019
01.01.2019
Neujahrsspaziergang - ZeroTonin:Hirnfraktal
Last throwback:
Und doch darf ich mein Haupt in Dankbarkeit senken vor dir, du gerade vergangenes Jahr. Du hast viel bedeutet und viel gebracht, viel Bedeutung verliehen und mit offenen Händen gegeben. Mehr als erwartet, mehr als erhoff, viel mehr, als möglich erschien.
Und doch darf ich mein Haupt in Dankbarkeit senken vor dir, du gerade vergangenes Jahr. Du hast viel bedeutet und viel gebracht, viel Bedeutung verliehen und mit offenen Händen gegeben. Mehr als erwartet, mehr als erhoff, viel mehr, als möglich erschien.
Unzufriedenheit ist
eine weitverbreitete Marotte, und es ist nicht mein Stil, diesem Verlangen der
Schafherden zu folgen. Trotzdem mache ich mich nicht immer frei davon; manchmal
kommt er durch der Wunsch, dazuzugehören. Obwohl ich weiß, dass ich das ebenso
wenig kann wie jemand anderes. Wir gehören entweder zu uns selbst oder
nirgendwohin. Zugehörigkeiten sind Krücken, von Manipulatoren gefeiert, von
Priestern als seligmachend gepriesen und von Psychoanalytikern teuer verkauft.
Wir bezahlen immer, wenn wir nicht zuhören: Der einzig wahren Quelle aller
Auskünfte: Der inneren Stimme.
Nichts zu bereuen in
den vergangenen 12 Monaten?
Zu
wenig gelächelt
Zu
wenig gedankt
Zu
wenig gegeben
Zu
wenig genickt
Zu
wenig zugewendet
Wir reihen
aneinander, was nicht war, suchen die Spur in der Dunkelheit, weil wir das
Licht fürchten. Doch das blendet uns nicht. Es zeigt den Weg.
Wer behauptet denn,
dass der Einfach ist? Einfach soll er nicht sei, aber ob leicht oder schwer, es
sollte der eigene sein.
Das Ziel kann sich
nicht ändern. Wenn Ziel = Ende ist, dann ist es vorherbestimmt, definiert mit
der Geburt. Es gibt nur einen Ausgang aus dem Geschehen, das mit der Geburt
beginnt. Also alles egal? Letzen Endes - vielleicht. Was ist schon einzuwenden gegen eine andere Sichtweise, selbst wenn sie zynisch klingt. Die Dinge sind nicht, wie sie sind, sondern was wir machen aus ihnen.
Muss ich mir merken für das gerade begonnene Jahr. Noch wer?
26.12.2018
Der 2. 1. Tag - Lissaboner Skizze | The 2nd 1s day - Lisbon Draw
Der
Bus kam nicht weit. Kaum hatte er sich gelöst aus dem Stau nach dem Unfall,
wurde er auf einen Parkstreifen neben der Fahrbahn gewinkt. Mit MPs bewaffnete
Uniformierte sicherten die Eingänge, während andere die Reihen durchkämmten und
einen nach dem anderen der Insassen kontrollierten.
Neben
uns brandete der Verkehr weiter im Pulsschlag, den die Ampelphasen vorgaben, in
der Geschwindigkeit, diktiert von Ministaus und verhaktem Blech an Kreuzungen
und Kreisverkehren. Immer wieder bildeten sich Thromben, doch die lösten sich
auf mit der Zeit und es schob und drängte und hupte sich weiter durch den
Morgen mit seinem Berufsverkehr. Für uns interessierte sich niemand. Es bleibt
keine Zeit für Interesse in dieser Zeit. Man hat zwar nicht gelernt, für sich selbst verantwortlich zu sein, doch das ersetzt man durch konsequente
Ignoranz.
Das Eigenartige war, dass auch mich das nicht interessierte, was um mich herum geschah. Ich zeigte dem Kontrolleur mein Ticket, damit dieser das abscannen konnte. Alles in Ordnung. Ich hatte nicht nur Guthaben aufgeladen, sondern war beim Einstieg auch eingecheckt worden. Die mit weniger Glück oder mit mehr Dummheit wurden aus dem Bus geführt und von den Bewaffneten in Empfang genommen.
Krasse Fahrscheinkontrolle in Lissabon.
Ich hatte Wichtigeres im Kopf. Ich würde zu spät kommen an meinem ersten tag. Und ich musste so dringend aufs Klo, dass ich mir verstohlen den Bauch hielt und nur noch flacht zu atmen wagte.
Das Eigenartige war, dass auch mich das nicht interessierte, was um mich herum geschah. Ich zeigte dem Kontrolleur mein Ticket, damit dieser das abscannen konnte. Alles in Ordnung. Ich hatte nicht nur Guthaben aufgeladen, sondern war beim Einstieg auch eingecheckt worden. Die mit weniger Glück oder mit mehr Dummheit wurden aus dem Bus geführt und von den Bewaffneten in Empfang genommen.
Krasse Fahrscheinkontrolle in Lissabon.
Ich hatte Wichtigeres im Kopf. Ich würde zu spät kommen an meinem ersten tag. Und ich musste so dringend aufs Klo, dass ich mir verstohlen den Bauch hielt und nur noch flacht zu atmen wagte.
Der
Morgenschweiß war getrocknet, als ich den Trainingsraum betrat. Nachdem ich vom
Bus aus telefoniert hatte mit der Firma, um Bescheid zu sagen und eine halbe
Stunde später mithilfe von Google Maps Straße und Hausnummer gefunden hatte,
konnte ich nicht gleich an der Maßnahme teilnehmen. Zuerst bat ich die Dame am
Empfang, mir den Weg zum Örtchen zu zeigen. Wenigstens war ich nun erleichtert und
unverkrampft.
"Du musst Christian sein", stellte der Trainer trocken fest.
'Klar', dachte ich, 'identifiziert an dem Markenzeichen zu spät am ersten Tag.'
"Chris genügt", versuchte ich es ebenso trocken. "Der Bus kam nicht so voran, wie er sollte."
"Ja, ja, die Busse hier. Das kennt man ja", tönte es verständnisvoll von irgendwoher. Ein netter Versuch, um die Legende zu bestätigen, dass die Öffentlichen hier nicht so steif an Fahrplänen orientiert sind wie - ja, wie was oder wo? Gemeckert wird immer und überall, ob zu Recht oder nicht. Meist sind es nur verbale Abarbeitungen und mir nutzte alles das nichts. Zu spät ist zu spät
Der freie Platz direkt an der Tür passte mir gut. Ich ließ mich nieder, kam um ein paar kurze Worte über mich selbst jedoch nicht herum. Damit war ich erstmal im Nachteil, denn die Vorstellungen der anderen wurden für mich natürlich nicht wiederholt. Nach einigen verstohlenen, vorsichtig-neugierigen Blickwechseln wandte sich die Aufmerksamkeit aber wieder dem Vortragenden zu. So konnte ich mich umsehen.
Bei einem Besuch im Seniorenheim senke ich immer noch den Altersdurchschnitt. Hier, in diesem fensterlosen, kunstbeleuchteten, schlecht klimatisierten Trainingsraum im Kellergeschoss, war das andersherum. Wie bei den meisten Treffen in dieser Zeit katapultierte ich den Durchschnitt nach oben. Das bringen die Jahre mit sich und da ich in den meisten Fällen nicht bereit bin mit der Zeit meiner Generation zu gehen und einfach alt zu sein, lande ich immer wieder bei jüngeren Menschen.
Die Woche verging wie im Flug, das Neue forderte mentale Energie, um sich darauf einzustellen. In diesem März/April ließ Lissabon bereits ahnen, was es uns für einen Sommer bringen würde. Die Tage waren warm und klar, mittags, wenn es zum Lunch ging, sogar heiß. In die Straßenschlucht flutete das Sonnenlicht hinein um diese Zeit und heizte die Mauern schnell auf.
Die Einzelheiten sind für mich nicht mehr abrufbar. Ein Gesamtgemisch ist hängengeblieben. Menschen, Atmosphäre, Grundsätze der Firma. Nicht, dass wir interessantes Wissen vermittelt bekommen haben in diesen Tagen bis zum Abschlusstest. Es waren Leitlinien, wie der Job dann zu machen ist. Für das Leben konnte man nichts lernen dabei, aber für das Überleben. Wenn man die Notwendigkeit, Geld zu verdienen mit der Möglichkeit zum Überleben gleichsetzt. Und irgendwie ist es schließlich auch so.
Training geschafft, der Start im Job kam als nächstes. Das war er also, der Neubeginn eines Zwischenspiels. So war es geplant. So kam es nicht. Immer noch bin ich hier, fast zwei Jahre später, und genieße meine Zeit. Ich fange nicht immer noch an, aber immer wieder. Jeden Tag, jeden Augenblick. Vielleicht hält mich das jung im Kopf, dieses nicht immer nur Einlassen auf die Routine. Routine als Maßnahme, um Energie zu sparen in Momenten, in denen man nicht beständig die Konzentration eines Hirnchirurgen braucht, ist okay. Bedenklich ist es, wenn das Gleichmaß zum Lebensstil wird. Es stumpft dich ab. Aber jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er die Dinge handhabt und mit sich selbst umgeht.
"Du musst Christian sein", stellte der Trainer trocken fest.
'Klar', dachte ich, 'identifiziert an dem Markenzeichen zu spät am ersten Tag.'
"Chris genügt", versuchte ich es ebenso trocken. "Der Bus kam nicht so voran, wie er sollte."
"Ja, ja, die Busse hier. Das kennt man ja", tönte es verständnisvoll von irgendwoher. Ein netter Versuch, um die Legende zu bestätigen, dass die Öffentlichen hier nicht so steif an Fahrplänen orientiert sind wie - ja, wie was oder wo? Gemeckert wird immer und überall, ob zu Recht oder nicht. Meist sind es nur verbale Abarbeitungen und mir nutzte alles das nichts. Zu spät ist zu spät
Der freie Platz direkt an der Tür passte mir gut. Ich ließ mich nieder, kam um ein paar kurze Worte über mich selbst jedoch nicht herum. Damit war ich erstmal im Nachteil, denn die Vorstellungen der anderen wurden für mich natürlich nicht wiederholt. Nach einigen verstohlenen, vorsichtig-neugierigen Blickwechseln wandte sich die Aufmerksamkeit aber wieder dem Vortragenden zu. So konnte ich mich umsehen.
Bei einem Besuch im Seniorenheim senke ich immer noch den Altersdurchschnitt. Hier, in diesem fensterlosen, kunstbeleuchteten, schlecht klimatisierten Trainingsraum im Kellergeschoss, war das andersherum. Wie bei den meisten Treffen in dieser Zeit katapultierte ich den Durchschnitt nach oben. Das bringen die Jahre mit sich und da ich in den meisten Fällen nicht bereit bin mit der Zeit meiner Generation zu gehen und einfach alt zu sein, lande ich immer wieder bei jüngeren Menschen.
Die Woche verging wie im Flug, das Neue forderte mentale Energie, um sich darauf einzustellen. In diesem März/April ließ Lissabon bereits ahnen, was es uns für einen Sommer bringen würde. Die Tage waren warm und klar, mittags, wenn es zum Lunch ging, sogar heiß. In die Straßenschlucht flutete das Sonnenlicht hinein um diese Zeit und heizte die Mauern schnell auf.
Die Einzelheiten sind für mich nicht mehr abrufbar. Ein Gesamtgemisch ist hängengeblieben. Menschen, Atmosphäre, Grundsätze der Firma. Nicht, dass wir interessantes Wissen vermittelt bekommen haben in diesen Tagen bis zum Abschlusstest. Es waren Leitlinien, wie der Job dann zu machen ist. Für das Leben konnte man nichts lernen dabei, aber für das Überleben. Wenn man die Notwendigkeit, Geld zu verdienen mit der Möglichkeit zum Überleben gleichsetzt. Und irgendwie ist es schließlich auch so.
Training geschafft, der Start im Job kam als nächstes. Das war er also, der Neubeginn eines Zwischenspiels. So war es geplant. So kam es nicht. Immer noch bin ich hier, fast zwei Jahre später, und genieße meine Zeit. Ich fange nicht immer noch an, aber immer wieder. Jeden Tag, jeden Augenblick. Vielleicht hält mich das jung im Kopf, dieses nicht immer nur Einlassen auf die Routine. Routine als Maßnahme, um Energie zu sparen in Momenten, in denen man nicht beständig die Konzentration eines Hirnchirurgen braucht, ist okay. Bedenklich ist es, wenn das Gleichmaß zum Lebensstil wird. Es stumpft dich ab. Aber jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er die Dinge handhabt und mit sich selbst umgeht.
Der
zweite erste Tag in Lissabon. Ich habe aufgehört, die Anfänge zu zählen. Gestern
war wieder einer und das ganz ohne besondere Vorkommnisse. Auch vorhin, da
passierte es. Im Grunde tut es das unablässig. Gerade stand Weihnachten noch
vor der Tür, schon wieder ist es vorbei. Und das neue Jahr geht in ein paar
Tagen nicht mit einem Bruch zu ende. Es beginnt ein neues.
Ein neuer Anfang.
Immer wieder.
Ein neuer Anfang.
Immer wieder.
Bilder aus diesen Tagen
The bus didn't get far. As soon as it had left the traffic jam after the accident, it was waved onto a parking lane next to the road. Uniforms armed with MPs secured the entrances, while others combed through the rows and checked one by one of the occupants.
Next to us, the traffic continued to burn at the pulse rate dictated by the traffic light phases, at speed dictated by mini jams and jammed metal at intersections and roundabouts. Again and again thrombuses formed, but they dissolved with time and it pushed and pushed and honked itself further through the morning with its rush hour. Nobody was interested in us. There is no time for interest in this time. One has not learned to be responsible for oneself, but that is replaced by consequent ignorance.
The strange thing was that I wasn't interested in what was happening around me either. I showed my ticket to the inspector so he could scan it. Everything is fine. I had not only loaded up credit, but had also been checked in at the start. Those with less luck or with more stupidity were led out of the bus and received by the armed ones.
Awesome ticket control in Lisbon.
I had more important things on my mind. I would come too late on my first day. And I had to go to the toilet so badly that I secretly held my stomach and only dared to breathe flatly.
The morning sweat was dry when I entered the training room. After I had called the company from the bus to let them know and found the street and house number half an hour later using Google Maps, I couldn't take part right away. First I asked the lady at the reception to show me the way to the place. At least now I was relieved and relaxed.
"You must be Christian", the trainer stated dryly.
Sure', I thought, 'identified by the trademark too late on the first day'.
"Chris is enough", I tried it just as dryly. "The bus didn't go as well as it should."
"Yes, yes, the buses here. You know that," it sounded understanding from somewhere. A nice attempt to confirm the legend that the public are not as stiffly oriented to timetables as - yes, how what or where? There is moaning always and everywhere, whether rightly or not. Usually it's just verbal processing and all that didn't help me. Too late is too late
The free space directly at the door suited me well. I settled down, but couldn't get around a few short words about myself. This put me at a disadvantage, because the ideas of the others were of course not repeated for me. After a few stealthy, cautiously curious changes of view, the attention turned back to the speaker. So I could look around.
During a visit to the retirement home I still lower the average age. Here, in this windowless, art-lit, poorly air-conditioned training room in the basement, it was the other way round. As at most meetings during this time, I catapulted the average upwards. That's what the years bring with them and since in most cases I'm not ready to go with the time of my generation and simply be old, I always end up with younger people.
The week went by like wildfire, the new demanded mental energy to adjust to it. This March/April Lisbon already gave us an idea of what it would bring us for a summer. The days were warm and clear, at lunchtime, even hot. The sunlight flooded into the street canyon at this time of day and quickly heated up the walls.
The details are no longer available to me. A total mixture got stuck. People, atmosphere, principles of the company. Not that we have received interesting knowledge in these days until the final test. They were guidelines on how to do the job. You couldn't learn anything for life, but for survival. If you equate the need to earn money with the possibility to survive. And somehow it is the same after all.
Training done, the start in the job came next. So that was it, the new beginning of an interlude. So it was planned. It didn't come that way. I'm still here, almost two years later, enjoying my time. I don't still start, but again and again. Every day, every moment. Maybe that keeps me young in my head, this not always just letting me in on the routine. Routine as a measure to save energy in moments when you don't constantly need the concentration of a brain surgeon is okay. It is alarming when balance becomes a lifestyle. It blunts you. But everyone has to decide for themselves how to handle things and how to deal with themselves.
The second first day in Lisbon. I have stopped counting the beginnings. Yesterday there was another one and that without a single incident. Also earlier, there it happened. Basically, it does that all the time. Christmas was just around the corner, it's over again. And the new year does not end with a break in a few days. A new one begins.
A new beginning.
A new beginning.
Again and again.
24.12.2018
Und Abends im Delirium - Audiolog
Besinnungslos an Heiligabend
Audiolog - Bloggen für die Schreibfaulheit.
Zeiten wandeln sich nicht. Wir akzeptieren den Wandel nicht. Den Weihnachtsmann - gibt es nicht? Aber Einblick, Rückblick, Ausblick. Und die besten Wünsche zum Fest. Für alle!
23.12.2018
18.12.2018
Zwischenblick
Zwischen den
Anfängen liegen Stationen. Oder sind das Enden?
Wann hört das
Beginnen auf, wann startet ein Ende? Wer erkennt, an welchem Punkt der Fluss
gerade ist? Fixpunkte sind schwer auszumachen im Fließen. Sie gleichen
Treibholz im Strom. Was wir schlussfolgern können: Es ergießt sich von Quelle
zu Mündung. Beides bleibt uns verborgen.
Sobald wir uns
eingerichtet haben in den Routinen des Alltags, treiben wir dahin. Wie alles in
der Natur sind wir ausgerichtet auf Energieeffizienz. Wir wollen nicht so sehr
vorankommen, wie durchkommen. Leicht soll es sein.
Ab wann geht es
weiter? Wann mündet Ende in Neuanfang? Wenn alles fließt, ist "Status
quo" eine Illusion. Der Film läuft und selbst in Einzelbildern ist
Bewegung. Das Sein lässt sich nicht zerstückeln in Teilchen. Wir sind so klein,
dass wir das Ganze nicht überblicken.
Irgendwann geschah
der Ortswechsel. Nun beginne und ende ich hier. Habe
ich mich hier wiedergefunden? Wenn, dann muss ich mich
irgendwo verloren haben.
Klarheit ist ein
Konzept. Wie alles andere auch. Es bleibt uns überlassen, was wir annehmen und
was nicht. Wer sich bedrängt fühlt, lebt in der Enge der eigenen
Entscheidungen. Zum Glaube gehört Zweifel, zur Hoffnung Verzweiflung. Die Welt
ist polar. Ungeteilte Einheit bedeutet Nichtsein. Nichtsein kann nicht sein,
solange jemand Nichtsein denkt.
Das Nichts ist zu
komplex, weil es alles sein könnte. Wir können uns finden oder damit abfinden -
Dass nichts ist, was es ist, sondern das, wie wir es sehen.
So geht die Sicht immer dazwischen. Weil sie Beginnen und Beenden nicht auf einen Blick erfassen
kann.
Zwischenblick.
Abonnieren
Kommentare (Atom)






